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Auslagerung der Jubiläumsgeldansprüche Zur besseren Kalkulier- und Planbarkeit

Die meisten österreichischen Un­ternehmen unterliegen einem geregelten Kollektivvertrag. In diesem Vertrag sind u.a. Jubiläumsgeldansprü­che geregelt. Für diese Ansprüche müssen in der Bilanz Rückstellungen gebildet werden. Dadurch verschlech­tert sich ihr Bilanzbild. Die Ansprüche können an eine Versicherung ausgela­gert werden. Dadurch wird die Bilanz bereinigt und die Kreditlinie bei den Banken verbessert sich! Jubiläumsgelder können je nach Dauer der Dienstzugehörigkeit I bis 3 zusätz­liche Gehälter bedeuten!
Bei der Jubiläumsgeld-Direktversiche­rung sind Sie als Arbeitgeber der Ver­sicherungsnehmer, Ihre Mitarbeiter erhalten bei Erreichen der Jubiläums­geldstichtage die angesparte Versiche­rungsleistung direkt vom Versicherer. Bei Ausscheiden vor Erreichen des nächsten Jubiläumsgeldstichtages fließt das Geld wieder in den Betrieb zurück. Die Beiträge zur Direktversicherung stellen Betriebsausgaben dar und sind von der Versicherungssteuer befreit. Ist die Prämie höher als der Zuwachs der Jubiläumsgeld-Rückstellung, ist der übersteigende Teil zu aktivieren, kann aber mit künftigen Rückstellungszufüh­rungen gegengerechnet werden. Sämt­liche Gewinne aus der Versicherung sind steuerfrei! Durch das Auslage­rungsmodell entfällt die Bildung weite­rer Rückstellungen.
WICHTIG:
Sie bestimmen nach Ih­ren Bedürfnissen und Vorstellungen, für welche Mitarbeiter Sie vorsorgen! Bei Ausscheiden eines Ihrer Mitarbei­ter ohne Jubiläumsgeldanspruch kann der Vertragswert auch jederzeit auf einen anderen Mitarbeiter übertragen werden.
Durch den Abschluss einer Auslage­rungsversicherung ergibt sich ein plan­barer, kalkulierbarer und gleichmäßig verteilter Liquiditätsaufwand und die jeweiligen Jubiläumsgeldansprüche sind bis zum letzten Stichtag ausfinanziert. Wir erstellen Ihnen gerne Ihr individu­elles Angebot!
ACHTUNG:
Die Auslagerung der Jubiläumsgeldansprüche ist nicht zu verwechseln mit der Möglichkeit zur Auslagerung der Abfertigungsansprü­che aus dem Bereich der „Abfertigung Alt“. Aufgrund der Neuregelung (Ab­fertigung Neu oder Mitarbeitervor­sorgekasse) ist die Auslagerung der Abfertigung Alt ein Auslaufmodell! Für eine ausführliche Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Herr Manfred Weber,
Mobil: +43 676 845949453
Tel.: +43 662 425117 DW 53
Winterreifenpflicht
für Kraftfahrzeuge in Österreich
Der Lenker darf ein Kraftfahrzeug der Klassen M 1 (Personen-/Kom­
binationskraftwagen) und N 1 (Last­kraftwagen bis 3,St) vom 1. November bis 1 5. April bei winterlichen Fahr­bahnverhältnissen, wie insbesondere Schneefahrbahn, Schneematsch oder Eis, nur in Betrieb nehmen, wenn an al­len Rädern Winterreifen montiert sind. Des Weiteren müssen Schneeketten auf mindestens zwei Antriebsrädern angebracht sein, wenn die Fahrbahn mit einer zusammenhängenden oder nicht nennenswert unterbrochenen Schnee- oder Eisschicht bedeckt ist. Der Lenker darf Schneeketten nur lieh ist, und nur, wenn sie so befestigt sind, dass sie die Oberfläche der Fahr­bahn nicht beschädigen können.
Bester Winterreifen 2019 
Bitte beachten Sie beim Erwerb Ih­rer neuen Winterreifen genau auf die Dimension. Einfach nur .zu „googeln“, welche Marke heuer bei den Reifen­tests am besten abgeschnitten hat, ist zu wenig. Bestimmte Hersteller ha­ben beispielsweise für Kleinwagen die besten Reifen, andere wiederum sind für größere Fahrzeuge besser! Der ÖAMTC Reifentest ist in diesem Fall relativ genau und empfehlenswert.
Herr Manfred Weber
Tel.: +43 662 425 117 DW 53
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D&O Versicherungen 
– eine sinnvolle Absicherung für Manager?
Unternehmensleiter, also Vorstän­de, Aufsichtsräte und Geschäfts­
führer von Kapitalgesellschaften, leben riskant. Dies betrifft nicht nur Organe von in der Öffentlichkeit stehenden oder an der Börse notierten Großun­ternehmen, sondern im vermehrten Ausmaße auch mittelständische und kleine Unternehmen.
Einerseits werden von den Organen mutige und schnelle unternehmerische Entscheidungen verlangt, andererseits drohen ihnen schon bei leichter Fahr­lässigkeit erhebliche Haftungsrisiken in der Form, dass sie persönlich unbe­schränkt und mit dem gesamten – auch privaten -Vermögen haften müssen. Ein durch Ertrags-, Kosten- und Wett­bewerbsdruck geprägtes schwieriges konjunkturelles wirtschaftliches Um­feld und das Erfordernis, auf Verände­rungen des Marktes in immer kürze­ren Zeiträumen reagieren zu müssen, tragen neben der stetigen Verschärfung der Haftungsgrundlagen dazu bei, dass die Führung eines Unternehmens heu­te für das Management mit teilweise Existenz bedrohenden finanziellen Ri­siken verbunden ist.
Falls Schadenersatzansprüche erho­den Vorständen, Aufsichtsräten und Geschäftsführern (Beweislastumkehr). Die Haftung besteht nicht nur gegen­über Dritten (Außenhaftung), sondern auch gegenüber dem eigenen Unter­nehmen (sog. Innenansprüche).
Die D&O Versicherungen (Directors & Officers Liability lnsurance), auch Managerhaftpflicht-Versicherungen ge­nannt, bieten die Möglichkeit, derartige Risiken abzusichern.
Auch eine „persönliche D&O“ ist mög­lich. Diese Variante hat den Vorteil, dass das Organ (auch für Vorstände, Auf­sichtsräte und Geschäftsführer) diesen Schutz für sich persönlich abschließen kann und selbst Versicherungsnehmer ist. Der Arbeitgeber weiß in diesem Fall vom Bestehen der Versicherung nichts.
Auf Grund unserer Erfahrung auf dem Gebiet der D&O-Versicherung können wir eine optimale Versicherungslösung anbieten und damit eine allfällige Er­nüchterung im Schadenfall vermeiden. Für ein persönliches Gespräch stehe ich Ihnen gerne zurVerfügung.
Herr Bernhard Wiser, akad.V kfm. Mobil: +43 676 845949423
Tel.: +43 662 425117 DW 23
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Chatbot versus Mensch
Wenn es um Kundenservice geht, dann möchten die Menschen
gerne, dass es schnell geht und ihnen geholfen wird. Das darf auch gerne eine Maschine übernehmen – lieber ist den Kunden aber das Gespräch mit ei­nem Menschen.
Das Gespräch verläuft vielverspre­chend. Im Chatfenster des Unterneh­mens taucht unmittelbar Text auf, die ersten generellen Fragen werden rasch beantwortet. Als die Fragen zu kompli­ziert werden und die Sachlage für die Software nicht mehr zu bewältigen ist, wird die Anfrage an einen Mitarbeiter weitergeleitet, der sich im Chat auf Nachfrage auch zu erkennen gibt: ,,Sie sprechen mit Hr. X von der Firma Y => Bot hat Ihr Gespräch an mich weiter­geleitet.“
Wenn es nach Expertenmeinungen geht, dann hat die Software die Kom­munikationssituation fast richtig ge­löst. Im Idealfall wäre der Übergang von Maschine zu Mensch aber vorher angekündigt worden. ,,Die Menschen wollen unbedingt wissen, ob sie mit einer Maschine oder einem Menschen sprechen. Diese Transparenz ist sehr wichtig.“
Fachleute haben sich für eine Studie ,,Virtuelle Persönliche Assistenten, Chatbots und Co“ mit den Wünschen von Käufern, Versicherungskunden oder Vereinsmitgliedern im Chatbot­Kontakt auseinandergesetzt. 1006 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren wurden nach ihren Erfahrungen, ihrem Umgang und ihrer Haltung zu techni­schen Helfern im Kundenservice be­fragt.
Die finden sich mittlerweile überall: Sowohl als kleines Fenster auf Websei­ten, als Dialog im Facebook-Messenger, wie auch in Fluglinien bei TV-Sendun­gen oder als Sprachsteuerung in Fahr­zeugen. ,,Sprache ist ein wichtiger Ka­nal“, sagen Experten. Die Eingabe per Tastatur wäre zwar vielen vertrauter. Aber ein Sprachangebot zu pflegen, sei für einen guten Kundenservice unum­gänglich. Ein wachsender Markt. Marktforscher erwarten, dass der Um­satz mit Robotic Process Automation (RPA) von 680 Millionen Dollar in die­sem Jahr auf 2,4 Milliarden Dollar im Jahr 2020 wächst. Vor allem Banken, Versicherungen, Versorger und Tele­kommunikationsanbieter profitieren von den Softwarelösungen im Kundenkon­takt.
Einige Banken in Deutschland operie­ren schon länger mit Chatbots und haben allein im Oktober rund zehntausende Unique User über den Bot des jeweiligen Finanz-Portals betreut. ,,Chatbot-Lösungen erhöhen das Ser­vice-Level der BankenNersicherungen nachhaltig und bedienen das zentrale Kundenbedürfnis, schnell und einfach die richtige Information zu erhalten – auch außerhalb der Geschi\ftszeiten“, so ein Banker.
Dabei ist die ständige Verfügbarkeit den Kunden bei der Wahl des Mediums zur Kontaktaufnahme weniger wichtig, als man meinen sollte. 54 % der Be­fragten gaben in der Studie an, dass 24-Stunden-Service an sieben Tagen sehr wichtig sei. Und Unternehmen müssen auch nicht auf allen digitalen Hochzeiten tanzen – nicht jeder Weg müsse zur Verfügung stehen, schließen die Autoren der Studie. Wichtiger sei es, dass das Angebot leicht zu bedienen sei, was 90 % als wichtig erachten, was noch von Freundlichkeit (92 %) und Fachkompetenz (96 %) übertroffen wird. Diese Werte stiegen allesamt im Vergleich zum Vorjahr. Nur der Wunsch nach einer Verfügbarkeit rund um die Uhr nicht.
Herr Erwin Weber jun. Mobil: +43 676 76845949441 Tel.: +43 662 425117 DW 41
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Die Schadenmeldung des Versicherten
Ein enorm wichtiger Beitrag für dieSchadenbearbeitung sind die Infor­
mationen zu einem Leistungsfall. Eine einfache „Eselsbrücke“ mit den ,,fünf W-Fragen“ soll dabei helfen: wer, was, wann, wie, wo?
Wer hat den Schaden verursacht, was ist geschehen, wann war der Leistungsfall, wie ist es zum Schaden gekommen, genauer Hergang und wo war die Örtlichkeitl?
Für den Kfz-Bericht gibt es dazu den Europäischen Unfallbericht, der bei entsprechender Ergänzung all diese Fragen beantworten lässt. Auch über unsere Homepage können über den Servicebereich Formulare sowie Schadenmeldungen bezogen und bearbeitet werden.
Warum muss eine Schadenmel­dung gemacht werden? 
Der Versicherer ist unverzüglich von einem Leistungsfall zu verständigen. Das übernehmen wir gerne für unsere Kunden, aber es sind dazu Rahmenin­formationen, wie schon beschrieben, notwendig.
Neben der Meldung sind auch weitere Veranlassungen notwendig, wie eventu­ell die Anzeige bei der Polizei, die Ein­holung von Kostenvoranschlägen, die Übermittlung von Fotos, Bereitstellun­gen für Besichtigung etc. D.h. der Versi­cherer ist über die Ursache und Höhe des Schadens zu verständigen und es muss die Prüfungsmöglichkeit gegeben und gewahrt bleiben. Zur Schadenauf­klärung sind wahrheitsgetreue Anga­ben ebenso wichtig, wie zur Schaden­minderung beizutragen. Erfahrungen mit den Versicherungen in der letzten Zeit zeigen, dass eben diese Obliegenheiten immer wieder verwendet werden, um eine Leistung zu versagen.
Für Fragen zu Schäden oder Schaden­meldungen rufen Sie einfach bei uns an.
Ihr Weber & Weber – Schadenteam Tel. : +43 662-425117 DW 44

Für Fragen dazu stehen Ihnen  die Schaden- oder Fachabteilung zur Verfügung.

T: +43 662 425117-44

Cyber Crime Versicherungen

– sinnvoller Schutz gegen den modernen Kriminellen?

 

Fast jeder Unternehmer hat in der Vergangenheit eine Versicherung für den Schutz seiner Werte, sei es für die Einrichtung oder Vorräte, ab­geschlossen. Die Sparte Einbruchdieb­stahl ist in nahezu jedem aktuellen Versicherungsvertrag enthalten. Doch die rasante Entwicklung der digitalen Welt zwingt Unternehmer nun zum Umdenken. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo ein gröberer Angriff auf ein Unternehmen versucht wird. Viel seltener wird so eine Atta­cke auch bekannt. Eingetretene Türen oder eingeschlagene Fenster – das war einmal. Kam früher der Einbrecher durch Fenster und Türen, kommt er heute durch das Internet.Viele Prozes­se in Unternehmen sind automatisiert oder haben deshalb Schnittstellen zur digitalen Welt.
In Kundendatenbanken werden sen­sible Daten verwaltet und Mitarbei­ter nutzen das Internet sowie andere Technologien für die tägliche Arbeit. Deshalb stellen Cyber- Risiken wie Hacker-Angriffe und daraus resultieren­der Datenverlust oder -missbrauch für Unternehmen ein ernst zu nehmen­des Risiko dar. Ein Cyber-Vorfall kann den kompletten Betrieb zum Stillstand bringen und den Ruf eines Unterneh­mens nachhaltig schädigen. Präventive Maßnahmen, aber auch die Fähigkeit, in der Krise professionell und schnell zu reagieren, sind für Ihr Unternehmen deshalb existenziell. Mittlerweile sind am Versicherungsmarkt Produkte für derartige Cyber-Gefahren erhältlich. Sollte eine Attacke oder ein Angriff eintreten, unterstützen Versicherer bei der Schadenregulierung und einer nachgelagerten Sicherheitsanalyse mit Rat und Tat. Ob Hacker-Angriff, Infek­tion mit einem Schadprogramm, Sys­temausfall durch einen Bedienfehler, Datenrechtsverletzung, Datenverlust oder Cyber-Erpressung – mit derarti­gen Versicherungslösungen können Sie sich umfassend schützen und gegen die typischen Digital-Risiken versichern. Durch eine Kombination aus Cyber-Eigenschadenversicherung, Cyber-Betriebsunterbrechung sowie einer Cy­ber und Werbe-Haftpflicht sind sehr viele Schadenszenarien abgedeckt. Als Schadenbeispiele sind folgende Szena­rien vorstellbar:
  • Bei einem Datentransfer an Kunden wird unbewusst ein Virus oder eine andere Schadsoftware übertragen. Die Systeme Ihres Kunden werden dadurch lahmgelegt.
  • Bei einem Hacker-Angriff auf Ihr System werden sensible Daten Ihrer Kunden entwendet.
  • Sie veröffentlichen auf Ihrer Website Bilder ohne Angabe des Copyrights.

Derartige Versicherungen zeichnen sich auch durch zusätzliche präventi­ve Service-Leistungen aus, z. B. durch Online-Cyber-Training zur Sensibilisie­rung der Mitarbeiter und einen Cyber­Krisenplan, in dem die wichtigsten Abläufe für den Ernstfall definiert sind. Experten aus dem Partnernetzwerk arbeiten im Krisenfall Hand in Hand mit Ihnen zusammen, agieren bei Be­darf wie eine ausgelagerte IT-Krisen­abteilung und dämmen den Schaden in Ihrem Unternehmen schnellstmöglich ein. Kooperationen mit führenden IT­Sicherheitsexperten, PR-Spezialisten und Datenschutzanwälten zählen ebenso zu den Dienstleitungen.

Sollten Sie Interesse an einer derarti­gen Versicherungslösung oder auch an einem persönlichen Termin haben, ste­he ich Ihnen sehr gerne zurVerfügung.
Herr Bernhard Wiser, akad.Vkfm. Mobil: +43 676 845949423
Tel.: +43 662 4251 17 DW 23

Schlüsselsafe: 

Kein Versicherungsschutz bei Einbruch?
Schlüsselsafes sind kleine Metallkäst­chen, montiert an Hauswänden. Sie dienen zur Verwahrung von Haus- oder Wohnungsschlüssel und geben die­ se nach Eingabe des Codes frei. Im Umgang damit raten wir zur Vorsicht, denn in den Produkten der meis­ten Versicherungsun­ternehmen sind diese Safes nicht bzw. nur mit eingeschränkten Summengren­zen versichert.
Schlüsselsafes werden von Wohnungs­vermietern ebenso wie von Pflegekräf­ten genützt. Die kleinen Metallkästchen an Hauswänden beinhalten den Schlüs­sel zu einem Haus bzw. zu einer Woh­nung. Durch die Eingabe eines Codes kommen beispielsweise Rot-Kreuz-Mit­arbeiter oder Heimhilfen unkompliziert an den Haus- oder Wohnungsschlüssel. Vor allem im Pflegebereich ist dies ein gängiges Modell, wenn die Patienten nicht mehr mobil sind.
Seit Sommer 2018 wurde über dieses Thema in diversen Medien berichtet. Aussagen wie jene, dass in alten Pro­dukten kein Schutz besteht, jedoch alle seit 2014 abgeschlossenen Verträge die­sen Schutz beinhalten, sind schlichtweg falsch.
Ergebnis unserer Marktanalyse 
Aus heutiger Sicht bieten derzeit die meisten Versicherer keinen Schutz bei einem Einbruchdiebstahl mit gestohle­nem Schlüssel aus dem Schlüsselsafe. Eine geringe Zahl von Versicherungsun­ternehmen deckt dieses Risiko voll bzw. mit eingeschränkten Versicherungssummen. Jene Versicherer, welche Versiche­rungsschutz bieten, geben jedoch die Sicherheitsklasse der Schlüsselsafes als auch die Art der Montage vor. Werden die Vorgaben des Versi­cherungsunternehmens nicht erfüllt, besteht Leistungsfreiheit.
Der Ausschluss aller Vers iche ru ngsu nter­ nehmen wird jedoch aufgehoben, wenn sich eine Person im Haus bzw. in der Wohnung aufhält. In diesem Fall spricht man nicht von einem Einbruchdiebstahl, sondern von einem Einschleichdiebstahl bzw. einer Beraubung innerhalb der Ver­sicherungsräumlichkeiten. Bei pflegebe­dürftigen Personen ist die Anwesenheit einer Person in den meisten Fällen ge­geben.
Unsere Empfehlung: 
Wird ein Schlüsselsafe im Bereich der Pflege für Heimhilfen, Rotes Kreuz, Notarzt, etc. verwendet und die pfle­gebedürftige Person befindet sich stets in den Versicherungsräumlichkeiten, besteht bei allen Versicherungsuntr­nehmen ausreichender Versicherungs­schutz.
Wird ein Schlüsselsafe im Bereich der Wohnungsvermietung bzw. für Reini­gungspersonal oder für Familienmit­glieder verwendet, ist dringend eine Überprüfung des Versicherungsschutzes notwendig. Wir raten in diesen Fällen von einer Verwendung ab bzw. wird ein Versicherungswechsel in den meisten Fällen unumgänglich.
Herr Helmut Zuckerstätter
+43 662-425117-11
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Elementarversicherung
Naturkatastrophen und Unwetter
Wie uns die vergangenen Jah­re und besonders der letzte Winter gezeigt haben, ist der Schutz im Bereich der Elementarversicherung sehr wichtig und kann bei großen Schä­den existenzbedrohend sein.
In der Sturm- und Elementarversi­cherung sind Schäden durch Sturm, Hagel, Schneedruck, Felssturz, Stein­Schmelzwasser, Hochwasser, Über-schwemmung, Lawinen, Muren, auch Dachlawinen mitversichert. Es besteht auch die Möglichkeit Schäden durch Erdbeben zu versichern, häufig jedoch nur mit einer geringen Versicherungs­summe. Optische Schäden an Gebäu­den, meist der Dachdeckung, können ebenfalls versichert werden. Zu erwähnen sind noch die Aufräum- und Abbruchkosten, die prozentuell einge- schlossen werden. Je nach Versicherungsgesellschaft und den entsprechenden Produktjahr­gängen gibt es beim Deckungsumfang (Versicherungsschutz) oft sehr große Unterschiede bzw. auch Einschränkun­gen bei den Versicherungssummen. Auf zusätzlich oder nachträglich an­gebrachte Solar-/Photovoltaikanlagen, Pools mit Abdeckungen, Sonnensegel, Gartenlauben oder Gartenhütten, Gartenmöbel, gemauerte Gartengriller, Wäschespinnen und Kulturen, wie Sträucher und Bäume, erlauben wir uns besonders hinzuweisen. Diese Sa­chen können über Zusatzdeckungen oder ein Premiumpaket eingeschlossen werden.
Zur Abklärung Ihres persönlichen Ver­sicherungsschutzes und diesbezügli­cher Fragen laden wir Sie sehr gerne zu einem Gespräch mit Ihrem persönliehen Berater oder unserer Fachabtei- lung ein. Sollten wir Ihr Interesse geweckt ha­ben, steht Ihnen unsere Schadensab­teilung selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Herr Erich Schöber,
Leiter der Schadensabteilung
Tel. +43 662 425 1 17 DW 44
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Pension als Minusgeschäft
Die Hälfte der Pensionsanwärter glauben nicht mit der gesetzlichen Pension das Auslangen zu finden.
Der Umkehrschluß  ist wesentlich beunruhigender.
Wir werden immer älter und bleiben dabei auch noch deutlich länger gesund als es noch vor 20 Jahren
der Fall war. Mit diesen Tatsa­chen erhöhen sich auch die Rei­selust sowie teilweise kostspieli­ge Hobbies wie z.B. gutes Essen, Golf, Segeln, E-Bike, usw.
Die Fixkosten für Hypothek oder Ausbildung der Kinder fal­len zwar zumeist in der Pension weg, dafür kostet die neugewon­nene Freizeit deutlich mehr.
Eine private Pensionsvorsorge ist daher zwingend notwendig, und es ist auch nie zu spät noch mit dem Sparen anzufangen. Die klassi­schen Pensionsversicherungen sind zwar nicht mehr lukrativ, aber es gibt immer noch viele Möglichkeiten rela­tiv sicher gute Zinsen und Gewinne zu erzielen. Sicherheit solle zwar absolute Priorität haben, aber ganz ohne Risiko wird es in Zukunft keine Zinsen bzw. Ge­winne geben. Laut Statistik erwarten sich 51 % der Österreicher eine Verzinsung von 4-6% nach Steuern. Mit viel Sicherheit wird man aber realistisch betrachtet max. 1-2% nach Steuern erreichen können. Die Zeit der Garantieverzinsung ist vorbei!
Ein gesundes Maß an Risiko muss man bereit sein einzugehen, wenn man sich tatsächlich nach Steuern u. Verbrau­cherpreisindex einen Gewinn ausrechnet. Dies kann am ehesten mit einem Fondssparplan erwirt­schaftet werden. Eine breite Streuung macht es möglich, das Risiko sehr gering zu halten. Es ist darauf zu achten, dass die Kosten seitens des Versicherers gering und die Fonds sehr fle­xibel sind. Flexibilität zeichnet sich dahingehend aus, dass der Fondsmanager schnell auf di­verse Marktsituationen reagie­ren kann. Die „switches und shifts“ sollten weitestgehend kostenlos sein.
Da diese und weitere Merkmale für den Laien sehr schwer erkennbar sind, beraten wir Sie gerne, um für die Zu­kunft finanziell bereit zu sein.
Herr Manfred Weber
Tel. +43 662 425 1 17 DW 53
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Jetzt NEU: 
KFZ-Zulassungsstelle im Haus
Weber & Weber bietet seit 02.01.2019 einen neuen Service für alle Kunden an. Um noch schneller zum neuen Auto zu kommen, haben wir seit Be­ginn des Jahres eine Zulassungsstelle an unserem Firmenstandort (Siezen­heimer Straße 35) eingerichtet.
Wir bieten sämtliche Zulassungen für das gesamte Bundesland Salzburg an, inkl. Tennengau „HA“, Pongau ,,JO“, Pinzgau „ZE“ u. Lungau „TA“). Unsere Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr sowie nach Terminvereinbarung!
Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Herr Manfred Weber
Tel. +43 662 425 1 17 DW 53

Für Fragen dazu stehen Ihnen  die Schaden- oder Fachabteilung zur Verfügung.

T: +43 662 425117-44

Stornierung einer Kaskoversicherung

und Meldung von Schäden auch in Verbindung mit einer KFZ-Abmeldung

Bedingt durch verschiedene Anfragen der Versicherungen nach Schadensmeldungen zu diversen Kaskoschäden kommt es mangels Informationen durch unseren Kunden an uns  in der letzten Zeit immer wieder zu Problemen und Ablehnungen. Begleitumstand ist sehr oft, dass die Kaskoversicherung storniert wird, ein Fahrzeugtausch oder eine Rückgabe erfolgt, die Ummeldung erledigt wird und erst nach einiger Zeit, oft nach mehreren Wochen, sich die Werkstatt bzw. der Händler die Zeit nimmt, das Fahrzeug genauer zu prüfen.  Es wird  dann eine Besichtigung angefordert  und der Versicherer fragt  folglich  bei uns nach der dazugehörigen und notwendigen Schadensmeldung.

Um Schwierigkeiten auszuschließen, muss  bei  Bestehen einer Kaskoversicherung vor jeder Abmeldung eines Kfz oder auch  Stornierung der Kaskoversicherung eine Kontrolle des Fahrzeuges auf Schäden durch einen Fachmann (ihre Werkstatt oder Autohändler) erfolgen. Außerdem ist es unbedingt notwendig, dass wir als Ihr Makler unverzüglich über diese Änderungen von Ihnen informiert werden.  Die Mitteilung, dass Schäden am Kfz sind,  reicht aber leider für eine ordnungsgemäße Schadensmeldung nicht aus.  Wir benötigen dazu Informationen über den Schadensort, das genaue Schadensdatum, den Hergang des Vorfalles, wer der Lenker war und was beschädigt wurde.

Auch in der Kaskoversicherung gibt es Obliegenheiten bzw. Verpflichtungen des Versicherten und dazu zählt auch die zeitnahe Schadensmeldung, meist innerhalb einer Woche nach den Kaskoversicherungsbedingungen. Bei Verstoß gegen diese Auflagen kann es zur Leistungsfreiheit und Nichtzahlung des Schadens durch den  Versicherer  kommen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Meldung, aber die Grundinformationen dazu müssen wir von Ihnen erhalten. Wir bitten um IhrVerständnis und danken für Ihre Mitarbeit.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Herr Erich Schöber
T: +43 662 425117-44

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Brav die Versicherungsprämien berappen und wenn es darauf ankommt, zahlt der Versicherer sowieso nicht. Ist das ein Phänomen der Versicherungsbranche? Wir haben uns intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt und sind zum Schluss gekommen, dass es in der Tat kaum etwas Vergleichbares gibt. Steckt also doch etwas Wahres dahinter, und wenn ja, kann man sich davor schützen? Beobachtet man die Entwicklungen in der Versicherungsbranche, insbesondere im Bereich der Produktinnovationen, muss man sich ernsthaft über das Abhandenkommen des ursprünglichen Versicherungsgedanken sorgen. Dieser lautet in Kurzform: Durch eine vergleichsweise minimale Beitragsleistung von vielen, werden gemeinsame Versorgungsreserven aufgebaut, sodass jene von uns, die vom Ernstfall getroffen werden, dem Solidaritätsgedanken folgend, auch sicher in der Extremsituation versorgt sind.

Moderne Versicherungsprodukte müssen dem „state of the art“ entsprechen, verkommen jedoch zu einem Sammelsurium an irrwitzigen Deckungen, welche mit großem Aufwand am ursprünglichen Versicherungsgedanken vorbeimanövriert werden.

Dieser für den Versicherer schier unüberschaubaren Angriffsfläche wird so gut es geht entgegengewirkt.  Denn aus reiner Nächstenliebe wird kein „innovatives Produkt“ kreiert. Dementsprechend komplex und interpretationselastisch gestalten sich die Versicherungsbedingungen. Daraus resultieren zahlreiche Ablehnungen und verstimmte Kunden.

Der beste Schutz:
Ihr Versicherungsmakler

Fragen zu diesem Thema beantwortet Ihnen gerne
Herr Erwin Weber, MIB
T: +43 662 425 117 DW 41

Die BUFT für freiberuflich und selbständig Tätige

Ihre persönliche finanzielle Sicherheit

Den Vorteilen der Selbständigkeit stehen auch immer finanzielle Risiken gegenüber. Eine ungewollte Betriebsunterbrechung durch unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheit oder Unfall des Betriebsinhabers, aber auch ein Sachschaden in Ihrem Unternehmen, kann die Aufbauarbeit vieler Jahre gefährden. Ob mit oder ohne Arbeitnehmer, ein damit verbundener, längerer Ertragsausfall aufgrund einer verminderten Auftragslage und Umsatzeinbußen werden früher oder später zu einer Bedrohung für den Fortbestand Ihres Unternehmens. Ihre Auftragslage können wir nicht beeinflussen. Die Betriebsunterbrechungsversicherung (BUFT) für freiberuflich oder selbständig Tätige hält jedoch das finanzielle Risiko einer teilweisen oder gänzlichen Betriebsunterbrechung so gering wie möglich. Sie sorgt für den Ersatz des entgangenen Betriebsgewinnes und deckt die fortlaufenden Fixkosten (Miete, Gehälter, Personalkosten).
Damit ist im Unterbrechungsfall der Fortbestand des Betriebes gesichert und die Prämien sind als Betriebsausgabe steuerlich voll absetzbar.

Was macht zum Beispiel ein nicht ausreichend versicherter Inhaber eines 3-Mann-Betriebes, der zwei Monate lang aufgrund schwerer Verletzungen nach einem Kfz-Unfall in Spitälern und in Reha-Einrichtungen verbracht hat? Die fortlaufenden Kosten bleiben unverändert, die Mitarbeiter wollen verständlicherweise ihren Lohn und bestehende Aufträge können kaum fristgerecht erledigt werden, wenn ein Drittel der «Belegschaft» ausfällt. Auch wenn nicht jeder Unfall oder jede Krankheit tragische Folgen nach sich zieht – eine Absicherung ist hier vor allem für Freiberufler und Selbstständige unbedingt notwendig. Eine schwere Verletzung oder Krankheit kann schnell eine Arbeitsunfähigkeit von einem halben Jahr oder länger nach sich ziehen.

Wir stehen Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Herr Helmut Zuckerstätter
T: +43 662 425 117-11

Persönliche Daten

Das „Öl“ des 21. Jahrhunderts

Zwei Seelen wohnen in meiner Brust. Das scheint in gewisser Weise auch für den Umgang mit Daten zu gelten. Einerseits geben Nutzer im Internet, vor allem in sozialen Netzwerken, oft großzügig persönlich(st)e Informationen preis. Andererseits wird oft Kritik an Apps oder ganzen ganzen Betriebssystemen laut, wenn diese über ihre Nutzer Daten sammeln.

Daten sind auch für Versicherungen von essenzieller Bedeutung. Ohne sie wird es schwer  Risiken beziehungsweise die Deckungen für Selbige – zu kalkulieren. So erhofft sich beispielsweise in der Kfz-Versicherung so mancher Anbieter, Prämien „risikoadäquater“ anpassen zu können, wenn ihm mehr über das Fahrverhalten der Versicherten bekannt ist. „Telematik“ macht es schließlich möglich.

Doch sind wir Österreicher skeptisch, was die Übertragung diverser Daten aus dem Auto betrifft. Die größten Sorgen machen wir uns um die Weitergabe der Daten für die kommerzielle Nutzung. Technisch ist mittlerweile fast alles möglich. Ein vernetztes Auto kann Daten über Fahrer und Fahrzeug liefern. Müdigkeitssensoren, die einem vorschreiben, wann man pausieren muss, verpflichtende Alkoholtests, bevor man das Auto starten kann, sowie auch das automatische Generieren von Strafzetteln bei zu schnellem Fahren, dies alles sei bereits machbar.

Wir dürfen gespannt sein, was uns die Zukunft bringt.

Herr Manfred Weber
T: +43 662 425117-53

Wie groß ist Ihre Pensionslücke?

Der staatlichen Pension liegt die Formel 80/65/45 zugrunde: Das heißt, wer mit 65 Jahren in Pension geht und 45 Versicherungsjahre vorzuweisen hat, der erhält 80 Prozent seines gesamten durchschnittlichen Lebenseinkommens (brutto bis zur Höchstbeitragsgrundlage) als Pension. Das bedeutet also, dass die Pensionslücke auf jeden Fall 20 Prozent ausmacht. Noch größer fällt diese Lücke aus, wenn man als Vergleichswert nicht das durchschnittliche Aktiveinkommen, sondern das letzte Gehalt heranzieht.

So viel zur Theorie!

Die durchschnittliche Höhe der monatlichen Alterspensionen lag 2015 bei EUR 1.543.(Männer) und 964.(Frauen) brutto! (Quelle: Statistik Austria) Mit Hilfe eines Pensionsrechners oder im Zuge eines persönlichen Termins bei uns im Büro, können Sie feststellen, wie hoch tatsächlich Ihre zu erwartende Pension ist.

So halten Sie die Pensionslücke klein

Sie können die Pensionslücke mit diversen Spar- und Anlageformen verringern. Auch die Investition in eine Wohnung ist eine Möglichkeit. Denn wer zum Pensionsantritt in seiner eigenen, ausbezahlten Wohnung lebt, der erspart sich einiges gegenüber dem, der auch in der Pension noch Miete zahlen muss. In der Rente ist es auch oft nicht mehr notwendig 2 Autos zu besitzen. Dadurch reduziert sich ebenfalls die Pensionslücke.

Eine weitere Möglichkeit ist die klassische Lebensversicherung – das einzige Vorsorgeprodukt, mit dem Sie eine garantierte und lebenslange Zusatzrente erhalten können. Mit der lebenslangen und garantierten Pensionszahlung können Sie sich gegen das erfreuliche „Risiko der Langlebigkeit“ absichern.

Wir können Ihnen heuer noch Rentenprodukte mit einer Garantieverzinsung von 1,25% anbieten. 2017 wird die Garantie in Österreich auf 0,5%  und  in  Deutschland  auf   0,9%   reduziert. Die garantierte Mindestverzinsung bezieht sich nur auf die Sparprämie der Lebensversicherung, also die einbezahlte Prämie abzüglich Steuern, Risiko- und Kostenanteile. Etwaige Gewinnbeteiligungen sind davon grundsätzlich nicht betroffen. Der jeweils aktuelle höchstzulässige Garantiezinssatz ist auch nur auf die zu diesem Zeitpunkt neu abzuschließenden Verträge anzuwenden. Für bestehende Verträge gilt weiterhin die beim Vertragsabschluss  garantierte Verzinsung.

Für eine persönliche Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Herr Manfred Weber
T: +43 662 425117-53

Versicherungsschutz zu erhalten ist nicht leicht

Von der Schadenmeldung an den Versicherer bis hin zur Zahlung kann es ein langer und schwieriger Weg sein.  Der Grund dafür liegt oft in der Verletzung von Verhaltensvorschriften, die sich aus dem Versicherungsvertrag ergeben.

Wir sprechen dann von einer Verletzung der Obliegenheit und mögliche Rechtsfolgen für den Versicherungsnehmer. Die Auswirkungen gehen von der Leistungsfreiheit des Versicherers bis zur Kündigung des Vertrages.

Die Obliegenheiten sind im § 6 Vers VG (Versicherungsvertragsgesetz) geregelt.  Diese  sehen aber zum Schutz des Versicherten strenge Voraussetzungen für den Versicherer vor, ohne deren Vorliegen eine Verletzung keine negativen Konsequenzen für den Versicherten hat.

Häufig berufen sich die Versicherer dabei auf  Verletzungen der Sicherheitspflichten, z.B. aus der Leitungswasserversicherung, weil die wasserführende Anlage nach einem längeren Verlassen des Hauses oder der Wohnung nicht abgesperrt war. Bei einem Frostschaden wird sehr häufig über die Notwendigkeit der nicht durchgehend in Betrieb gewesenen Heizung argumentiert.  Gekippte Fenster können im Falle eines Einbruches zu einem großen Problem werden.  Besonders ist auch auf die Verfassung von korrekten Schadenmeldungen Bedacht zu nehmen.

Bei Vertragsabschluss hat der Versicherungsnehmer alle ihm bekannten Umstände, die für die Übernahme der Gefahr durch den Versicherer erheblich sind, anzuzeigen. Hierfür wird meist ein Fragebogen verwendet.  Vorerkrankungen in der Krankenversicherung oder  „alte“ Verletzungen in der Unfallversicherung  werden häufig vergessen.  Bei der Versicherung von Liegenschaften oder Betrieben kann durch eine falsche Risikobeschreibung der Versicherer vom Vertrag zurücktreten.

Im Hinblick auf die Schadenmeldung  gilt die unverzügliche Meldung in geschriebener Form und es sind dafür Fristen von 3 bis 7 Tagen vorgesehen.

Für Fragen dazu stehen Ihnen  die Schaden- oder Fachabteilung zur Verfügung.

T: +43 662 425117-44

Private Krankenversicherung – ja oder nein!

Freie Arztwahl, erhöhter Komfort und eine bessere Unterbringung in der Sonderklasse oder einer Privatklinik – auch in Österreich möchten sich viele Bürger nicht mehr allein auf die Leistungen des staatlichen Gesundheitssystems verlassen und versichern sich darüber hinaus im Rahmen einer privaten Zusatzkrankenversicherung

Welche Zusatzleistungen bietet die private Krankenversicherung?

Obwohl unser staatliches Gesundheitssystem den Versicherten eine komplette medizinische Versorgung bietet, werden der Service und die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen von vielen Österreichern mittlerweile als unzureichend empfunden. Von der Krankenkasse werden vermehrt Erstattungen gekürzt oder zur Gänze gestrichen. Patienten beklagen sich immer öfter über lange Wartezeiten bei Kassenärzten oder für spezielle Untersuchungen wie Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT).

Auch bei einem stationären Krankenhausaufenthalt oder im Bereich der Zahnbehandlungen und des Zahnersatzes vermissen viele Bürger entsprechende Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, die dort oftmals nur für die notwendigen Grundversorgungen aufkommen.

Die Leistungspakete der Zusatzkrankenversicherung setzen dort an, wo die Leistung der gesetzlichen Krankenkasse endet.

Beispielsweise erhalten Sie:

  • freie Wahl des Arztes und des Krankenhauses
  • mehr Komfort und bessere ärztliche Leistungen bei einem Krankenhausaufenthalt
  • schnellere Zuteilung eines Operationstermins
  • mehr Ruhe und Intimsphäre in einem Zimmer mit max. 2-Betten
  • Kostenübernahme für Behandlungen als Privatpatient und für alternative Heilmethoden wie z.B. Homöopathie und vieles mehr.

Natürlich stellt sich oft die Frage:  Wann ist der beste Zeitpunkt für den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung?
Hier gibt es nur eine Antwort: Je früher desto besser!

Die Prämien sind gerade für Kinder oder junge Erwachsene noch sehr günstig. Da private Krankenversicherungen grundsätzlich auf Lebenszeit abgeschlossen werden, sollte man hier wirklich die Chance möglichst früh ergreifen. Zudem sind Unfälle oder Krankheiten nicht bzw. nur sehr selten vorhersehbar. Wenn erst einmal schwerwiegende Krankheiten festgestellt wurden, wird der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung nahezu unmöglich.

Im Allgemeinen wird der Wunsch nach Versicherungsschutz immer dann besonders groß, wenn ein akuter Anlassfall gegeben ist. Leider kann es dann zumindest für diesen Klinikaufenthalt schon zu spät sein, da aus Schutz vor Zweckabschlüssen bereits bestehende Gesundheitsstörungen, wenn überhaupt, meist nur gegen erhebliche Prämienzuschläge mitversichert werden können oder mit einer zusätzlichen besonderen Wartezeit belegt werden.

Bei der Auswahl der optimalen Deckungen für Ihre Zusatzkrankenversicherung unterstützen wir Sie natürlich sehr gerne.

Frau Verena Oberreiter
T: +43 662 425 117-39

Maschinenbruchversicherung für LKW

Eine sinnvolle Alternative zur Vollkasko?

In der jüngeren Vergangenheit kommt es bei kaskoversicherten LKW-Unfällen vermehrt zu Problemen in der Schadenabwicklung. Stürzt ein LKW oder eine Arbeitsmaschine beim Abladen um, lehnen Versicherer entweder den Schaden zur Gänze ab oder nehmen eine empfindliche Leistungskürzung  vor. Da diese Vorgehensweise berechtigt ist  und ob es für Sie als Kunden bessere Möglichkeiten der Absicherung für derartige Schäden gibt, möchten wir im nachstehenden Artikel erörtern.

Als Argument für die Ablehnung bzw. Kürzung wird von den Versicherungen der sogenannte Verwindungs- oder Betriebsschaden angeführt. Dabei erfolgt eine Verwindung des Fahrgestells, bevor der LKW umstürzt. Meistens ereignen sich derartige Schäden beim Abladen. Die Kippvorrichtung ist dabei aufgeklappt, aufgrund des Gewichts der Last  oder der Bodenbeschaffenheit beginnt der LKW zu kippen. Daraus resultiert eine  Verwindung des Fahrgestells. In den aktuellen Kaskobedingungen der österreichischen Versicherer sind derartige Schäden nicht versichert!

Eine weitere Deckungslücke der Kaskoversicherung sind innere Betriebsschäden. Dies sind Schäden, die nicht darauf zurückzuführen sind, dass eine versicherte Gefahr von außen auf die versicherte Sache einwirkt. Derartige Schäden müssen nicht vorhersehbar und nicht auf Verschleiß zurückzuführen sein. Darunter fallen das Festgehen eines Zylinders im Motor infolge von Überhitzung aufgrund von zu geringem Ölstand oder auch ein Getriebeschaden wegen Überlastung. Aber auch Schäden am Hydrauliksystem gelten als nicht versichert.

In der nachstehenden Gegenüberstellung wollen wir die Unterschiede verdeutlichen:

  • In den Bedingungen von Kaskoversicherungen gilt das versicherte Fahrzeug gegen genau definierte Gefahren durch Beschädigung, Zerstörung und Verlust durch Naturgewalten, Brand oder Explosion, Diebstahl, Blitzschlag, Felssturz, Steinschlag etc. als versichert.
  • Aus der Übersicht sind die wesentlichen Deckungsunterschiede sehr deutlich erkennbar.

Darüber hinaus sind bei der Maschinenbruchversicherung die nachstehenden Erweiterungen mitversichert:

  • Neuwertentschädigung in den ersten 12 Monaten bei Neufahrzeugen
  • feste Zeitwertklausel 7,5% p.a. im Totalschaden
  • maximierter Abzug im Totalschaden (max. 70%)
  • Schäden an der Bereifung bis zu EUR 4.000,-
  • Eigenreparatur möglich bis EUR 60,- pro Stunde
  • Verschleißteile als Folge eines ersatzpflichtigen Schaden gelten als mitversichert
  • Bergekosten bis EUR 25.000,-
  • Aufräumungs- und Entsorgungskosten bis EUR 25.000,-
  • Rückholkosten bis EUR 0,95 pro km

Nun stellt sich die Frage, wie sich die Prämie einer Maschinenbruchversicherung zu einer Prämie der Kaskoversicherung unterscheidet. Vorweg sei festgehalten, dass sämtliche Versicherungen bei derartigen Quotierungen den Schadenverlauf eines Unternehmens betrachten. D.h. ist der Schadenverlauf des gesamten Fuhrparks gut, bekommt man für dasselbe Fahrzeug  wesentlich günstigere Prämien als bei schlechtem Schadenverlauf.

Eine Maschinenbruchversicherung für einen LKW mit Aufbau und Spezialanhänger bei einem Listenpreis von EUR 300.000,- kostet inkl. VersSteuer EUR 5.891,73. Unter der Annahme eines sehr guten Schadenverlaufs beträgt die Prämie für die Vollkasko EUR 5.880,83.In diesen Prämien ist die GAP-Deckung nicht enthalten.

Eine GAP-Deckung schließt bei einem Totalschaden (auch Diebstahl) eines Leasingfahrzeugs die Lücke zwischen dem Wiederbeschaffungswert, den die Kaskoversicherung bezahlt, und dem Restleasingwert, der für das geleaste Fahrzeug noch zu zahlen ist. Diese  Deckung wird für LKW von fast keinem Versicherer gezeichnet. Im Schadenfall führt dieser Umstand zu einem finanziellen Verlust des Unternehmens.

Für das oben angeführte Beispiel beträgt die Mehrprämie der GAP-Deckung ca. EUR 1.100,-.

So gesehen stellt die Maschinenbruchversicherung eine absolut empfehlenswerte Alternative zur Vollkaskoversicherung dar.

Sollten Sie Interesse an einem konkreten Offert oder auch an einem persönlichen Termin haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Tel. +43 662 425117
Bernhard Wiser DW 23
Stephan Zuckerstätter DW 14