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Stornierung einer Kaskoversicherung

und Meldung von Schäden auch in Verbindung mit einer KFZ-Abmeldung

Bedingt durch verschiedene Anfragen der Versicherungen nach Schadensmeldungen zu diversen Kaskoschäden kommt es mangels Informationen durch unseren Kunden an uns  in der letzten Zeit immer wieder zu Problemen und Ablehnungen. Begleitumstand ist sehr oft, dass die Kaskoversicherung storniert wird, ein Fahrzeugtausch oder eine Rückgabe erfolgt, die Ummeldung erledigt wird und erst nach einiger Zeit, oft nach mehreren Wochen, sich die Werkstatt bzw. der Händler die Zeit nimmt, das Fahrzeug genauer zu prüfen.  Es wird  dann eine Besichtigung angefordert  und der Versicherer fragt  folglich  bei uns nach der dazugehörigen und notwendigen Schadensmeldung.

Um Schwierigkeiten auszuschließen, muss  bei  Bestehen einer Kaskoversicherung vor jeder Abmeldung eines Kfz oder auch  Stornierung der Kaskoversicherung eine Kontrolle des Fahrzeuges auf Schäden durch einen Fachmann (ihre Werkstatt oder Autohändler) erfolgen. Außerdem ist es unbedingt notwendig, dass wir als Ihr Makler unverzüglich über diese Änderungen von Ihnen informiert werden.  Die Mitteilung, dass Schäden am Kfz sind,  reicht aber leider für eine ordnungsgemäße Schadensmeldung nicht aus.  Wir benötigen dazu Informationen über den Schadensort, das genaue Schadensdatum, den Hergang des Vorfalles, wer der Lenker war und was beschädigt wurde.

Auch in der Kaskoversicherung gibt es Obliegenheiten bzw. Verpflichtungen des Versicherten und dazu zählt auch die zeitnahe Schadensmeldung, meist innerhalb einer Woche nach den Kaskoversicherungsbedingungen. Bei Verstoß gegen diese Auflagen kann es zur Leistungsfreiheit und Nichtzahlung des Schadens durch den  Versicherer  kommen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Meldung, aber die Grundinformationen dazu müssen wir von Ihnen erhalten. Wir bitten um IhrVerständnis und danken für Ihre Mitarbeit.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Herr Erich Schöber
T: +43 662 425117-44

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Brav die Versicherungsprämien berappen und wenn es darauf ankommt, zahlt der Versicherer sowieso nicht. Ist das ein Phänomen der Versicherungsbranche? Wir haben uns intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt und sind zum Schluss gekommen, dass es in der Tat kaum etwas Vergleichbares gibt. Steckt also doch etwas Wahres dahinter, und wenn ja, kann man sich davor schützen? Beobachtet man die Entwicklungen in der Versicherungsbranche, insbesondere im Bereich der Produktinnovationen, muss man sich ernsthaft über das Abhandenkommen des ursprünglichen Versicherungsgedanken sorgen. Dieser lautet in Kurzform: Durch eine vergleichsweise minimale Beitragsleistung von vielen, werden gemeinsame Versorgungsreserven aufgebaut, sodass jene von uns, die vom Ernstfall getroffen werden, dem Solidaritätsgedanken folgend, auch sicher in der Extremsituation versorgt sind.

Moderne Versicherungsprodukte müssen dem „state of the art“ entsprechen, verkommen jedoch zu einem Sammelsurium an irrwitzigen Deckungen, welche mit großem Aufwand am ursprünglichen Versicherungsgedanken vorbeimanövriert werden.

Dieser für den Versicherer schier unüberschaubaren Angriffsfläche wird so gut es geht entgegengewirkt.  Denn aus reiner Nächstenliebe wird kein „innovatives Produkt“ kreiert. Dementsprechend komplex und interpretationselastisch gestalten sich die Versicherungsbedingungen. Daraus resultieren zahlreiche Ablehnungen und verstimmte Kunden.

Der beste Schutz:
Ihr Versicherungsmakler

Fragen zu diesem Thema beantwortet Ihnen gerne
Herr Erwin Weber, MIB
T: +43 662 425 117 DW 41

Die BUFT für freiberuflich und selbständig Tätige

Ihre persönliche finanzielle Sicherheit

Den Vorteilen der Selbständigkeit stehen auch immer finanzielle Risiken gegenüber. Eine ungewollte Betriebsunterbrechung durch unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheit oder Unfall des Betriebsinhabers, aber auch ein Sachschaden in Ihrem Unternehmen, kann die Aufbauarbeit vieler Jahre gefährden. Ob mit oder ohne Arbeitnehmer, ein damit verbundener, längerer Ertragsausfall aufgrund einer verminderten Auftragslage und Umsatzeinbußen werden früher oder später zu einer Bedrohung für den Fortbestand Ihres Unternehmens. Ihre Auftragslage können wir nicht beeinflussen. Die Betriebsunterbrechungsversicherung (BUFT) für freiberuflich oder selbständig Tätige hält jedoch das finanzielle Risiko einer teilweisen oder gänzlichen Betriebsunterbrechung so gering wie möglich. Sie sorgt für den Ersatz des entgangenen Betriebsgewinnes und deckt die fortlaufenden Fixkosten (Miete, Gehälter, Personalkosten).
Damit ist im Unterbrechungsfall der Fortbestand des Betriebes gesichert und die Prämien sind als Betriebsausgabe steuerlich voll absetzbar.

Was macht zum Beispiel ein nicht ausreichend versicherter Inhaber eines 3-Mann-Betriebes, der zwei Monate lang aufgrund schwerer Verletzungen nach einem Kfz-Unfall in Spitälern und in Reha-Einrichtungen verbracht hat? Die fortlaufenden Kosten bleiben unverändert, die Mitarbeiter wollen verständlicherweise ihren Lohn und bestehende Aufträge können kaum fristgerecht erledigt werden, wenn ein Drittel der «Belegschaft» ausfällt. Auch wenn nicht jeder Unfall oder jede Krankheit tragische Folgen nach sich zieht – eine Absicherung ist hier vor allem für Freiberufler und Selbstständige unbedingt notwendig. Eine schwere Verletzung oder Krankheit kann schnell eine Arbeitsunfähigkeit von einem halben Jahr oder länger nach sich ziehen.

Wir stehen Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Herr Helmut Zuckerstätter
T: +43 662 425 117-11

Persönliche Daten

Das „Öl“ des 21. Jahrhunderts

Zwei Seelen wohnen in meiner Brust. Das scheint in gewisser Weise auch für den Umgang mit Daten zu gelten. Einerseits geben Nutzer im Internet, vor allem in sozialen Netzwerken, oft großzügig persönlich(st)e Informationen preis. Andererseits wird oft Kritik an Apps oder ganzen ganzen Betriebssystemen laut, wenn diese über ihre Nutzer Daten sammeln.

Daten sind auch für Versicherungen von essenzieller Bedeutung. Ohne sie wird es schwer  Risiken beziehungsweise die Deckungen für Selbige – zu kalkulieren. So erhofft sich beispielsweise in der Kfz-Versicherung so mancher Anbieter, Prämien „risikoadäquater“ anpassen zu können, wenn ihm mehr über das Fahrverhalten der Versicherten bekannt ist. „Telematik“ macht es schließlich möglich.

Doch sind wir Österreicher skeptisch, was die Übertragung diverser Daten aus dem Auto betrifft. Die größten Sorgen machen wir uns um die Weitergabe der Daten für die kommerzielle Nutzung. Technisch ist mittlerweile fast alles möglich. Ein vernetztes Auto kann Daten über Fahrer und Fahrzeug liefern. Müdigkeitssensoren, die einem vorschreiben, wann man pausieren muss, verpflichtende Alkoholtests, bevor man das Auto starten kann, sowie auch das automatische Generieren von Strafzetteln bei zu schnellem Fahren, dies alles sei bereits machbar.

Wir dürfen gespannt sein, was uns die Zukunft bringt.

Herr Manfred Weber
T: +43 662 425117-53

Wie groß ist Ihre Pensionslücke?

Der staatlichen Pension liegt die Formel 80/65/45 zugrunde: Das heißt, wer mit 65 Jahren in Pension geht und 45 Versicherungsjahre vorzuweisen hat, der erhält 80 Prozent seines gesamten durchschnittlichen Lebenseinkommens (brutto bis zur Höchstbeitragsgrundlage) als Pension. Das bedeutet also, dass die Pensionslücke auf jeden Fall 20 Prozent ausmacht. Noch größer fällt diese Lücke aus, wenn man als Vergleichswert nicht das durchschnittliche Aktiveinkommen, sondern das letzte Gehalt heranzieht.

So viel zur Theorie!

Die durchschnittliche Höhe der monatlichen Alterspensionen lag 2015 bei EUR 1.543.(Männer) und 964.(Frauen) brutto! (Quelle: Statistik Austria) Mit Hilfe eines Pensionsrechners oder im Zuge eines persönlichen Termins bei uns im Büro, können Sie feststellen, wie hoch tatsächlich Ihre zu erwartende Pension ist.

So halten Sie die Pensionslücke klein

Sie können die Pensionslücke mit diversen Spar- und Anlageformen verringern. Auch die Investition in eine Wohnung ist eine Möglichkeit. Denn wer zum Pensionsantritt in seiner eigenen, ausbezahlten Wohnung lebt, der erspart sich einiges gegenüber dem, der auch in der Pension noch Miete zahlen muss. In der Rente ist es auch oft nicht mehr notwendig 2 Autos zu besitzen. Dadurch reduziert sich ebenfalls die Pensionslücke.

Eine weitere Möglichkeit ist die klassische Lebensversicherung – das einzige Vorsorgeprodukt, mit dem Sie eine garantierte und lebenslange Zusatzrente erhalten können. Mit der lebenslangen und garantierten Pensionszahlung können Sie sich gegen das erfreuliche „Risiko der Langlebigkeit“ absichern.

Wir können Ihnen heuer noch Rentenprodukte mit einer Garantieverzinsung von 1,25% anbieten. 2017 wird die Garantie in Österreich auf 0,5%  und  in  Deutschland  auf   0,9%   reduziert. Die garantierte Mindestverzinsung bezieht sich nur auf die Sparprämie der Lebensversicherung, also die einbezahlte Prämie abzüglich Steuern, Risiko- und Kostenanteile. Etwaige Gewinnbeteiligungen sind davon grundsätzlich nicht betroffen. Der jeweils aktuelle höchstzulässige Garantiezinssatz ist auch nur auf die zu diesem Zeitpunkt neu abzuschließenden Verträge anzuwenden. Für bestehende Verträge gilt weiterhin die beim Vertragsabschluss  garantierte Verzinsung.

Für eine persönliche Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Herr Manfred Weber
T: +43 662 425117-53

Versicherungsschutz zu erhalten ist nicht leicht

Von der Schadenmeldung an den Versicherer bis hin zur Zahlung kann es ein langer und schwieriger Weg sein.  Der Grund dafür liegt oft in der Verletzung von Verhaltensvorschriften, die sich aus dem Versicherungsvertrag ergeben.

Wir sprechen dann von einer Verletzung der Obliegenheit und mögliche Rechtsfolgen für den Versicherungsnehmer. Die Auswirkungen gehen von der Leistungsfreiheit des Versicherers bis zur Kündigung des Vertrages.

Die Obliegenheiten sind im § 6 Vers VG (Versicherungsvertragsgesetz) geregelt.  Diese  sehen aber zum Schutz des Versicherten strenge Voraussetzungen für den Versicherer vor, ohne deren Vorliegen eine Verletzung keine negativen Konsequenzen für den Versicherten hat.

Häufig berufen sich die Versicherer dabei auf  Verletzungen der Sicherheitspflichten, z.B. aus der Leitungswasserversicherung, weil die wasserführende Anlage nach einem längeren Verlassen des Hauses oder der Wohnung nicht abgesperrt war. Bei einem Frostschaden wird sehr häufig über die Notwendigkeit der nicht durchgehend in Betrieb gewesenen Heizung argumentiert.  Gekippte Fenster können im Falle eines Einbruches zu einem großen Problem werden.  Besonders ist auch auf die Verfassung von korrekten Schadenmeldungen Bedacht zu nehmen.

Bei Vertragsabschluss hat der Versicherungsnehmer alle ihm bekannten Umstände, die für die Übernahme der Gefahr durch den Versicherer erheblich sind, anzuzeigen. Hierfür wird meist ein Fragebogen verwendet.  Vorerkrankungen in der Krankenversicherung oder  „alte“ Verletzungen in der Unfallversicherung  werden häufig vergessen.  Bei der Versicherung von Liegenschaften oder Betrieben kann durch eine falsche Risikobeschreibung der Versicherer vom Vertrag zurücktreten.

Im Hinblick auf die Schadenmeldung  gilt die unverzügliche Meldung in geschriebener Form und es sind dafür Fristen von 3 bis 7 Tagen vorgesehen.

Für Fragen dazu stehen Ihnen  die Schaden- oder Fachabteilung zur Verfügung.

T: +43 662 425117-44

Private Krankenversicherung – ja oder nein!

Freie Arztwahl, erhöhter Komfort und eine bessere Unterbringung in der Sonderklasse oder einer Privatklinik – auch in Österreich möchten sich viele Bürger nicht mehr allein auf die Leistungen des staatlichen Gesundheitssystems verlassen und versichern sich darüber hinaus im Rahmen einer privaten Zusatzkrankenversicherung

Welche Zusatzleistungen bietet die private Krankenversicherung?

Obwohl unser staatliches Gesundheitssystem den Versicherten eine komplette medizinische Versorgung bietet, werden der Service und die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen von vielen Österreichern mittlerweile als unzureichend empfunden. Von der Krankenkasse werden vermehrt Erstattungen gekürzt oder zur Gänze gestrichen. Patienten beklagen sich immer öfter über lange Wartezeiten bei Kassenärzten oder für spezielle Untersuchungen wie Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT).

Auch bei einem stationären Krankenhausaufenthalt oder im Bereich der Zahnbehandlungen und des Zahnersatzes vermissen viele Bürger entsprechende Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, die dort oftmals nur für die notwendigen Grundversorgungen aufkommen.

Die Leistungspakete der Zusatzkrankenversicherung setzen dort an, wo die Leistung der gesetzlichen Krankenkasse endet.

Beispielsweise erhalten Sie:

  • freie Wahl des Arztes und des Krankenhauses
  • mehr Komfort und bessere ärztliche Leistungen bei einem Krankenhausaufenthalt
  • schnellere Zuteilung eines Operationstermins
  • mehr Ruhe und Intimsphäre in einem Zimmer mit max. 2-Betten
  • Kostenübernahme für Behandlungen als Privatpatient und für alternative Heilmethoden wie z.B. Homöopathie und vieles mehr.

Natürlich stellt sich oft die Frage:  Wann ist der beste Zeitpunkt für den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung?
Hier gibt es nur eine Antwort: Je früher desto besser!

Die Prämien sind gerade für Kinder oder junge Erwachsene noch sehr günstig. Da private Krankenversicherungen grundsätzlich auf Lebenszeit abgeschlossen werden, sollte man hier wirklich die Chance möglichst früh ergreifen. Zudem sind Unfälle oder Krankheiten nicht bzw. nur sehr selten vorhersehbar. Wenn erst einmal schwerwiegende Krankheiten festgestellt wurden, wird der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung nahezu unmöglich.

Im Allgemeinen wird der Wunsch nach Versicherungsschutz immer dann besonders groß, wenn ein akuter Anlassfall gegeben ist. Leider kann es dann zumindest für diesen Klinikaufenthalt schon zu spät sein, da aus Schutz vor Zweckabschlüssen bereits bestehende Gesundheitsstörungen, wenn überhaupt, meist nur gegen erhebliche Prämienzuschläge mitversichert werden können oder mit einer zusätzlichen besonderen Wartezeit belegt werden.

Bei der Auswahl der optimalen Deckungen für Ihre Zusatzkrankenversicherung unterstützen wir Sie natürlich sehr gerne.

Frau Verena Oberreiter
T: +43 662 425 117-39

Maschinenbruchversicherung für LKW

Eine sinnvolle Alternative zur Vollkasko?

In der jüngeren Vergangenheit kommt es bei kaskoversicherten LKW-Unfällen vermehrt zu Problemen in der Schadenabwicklung. Stürzt ein LKW oder eine Arbeitsmaschine beim Abladen um, lehnen Versicherer entweder den Schaden zur Gänze ab oder nehmen eine empfindliche Leistungskürzung  vor. Da diese Vorgehensweise berechtigt ist  und ob es für Sie als Kunden bessere Möglichkeiten der Absicherung für derartige Schäden gibt, möchten wir im nachstehenden Artikel erörtern.

Als Argument für die Ablehnung bzw. Kürzung wird von den Versicherungen der sogenannte Verwindungs- oder Betriebsschaden angeführt. Dabei erfolgt eine Verwindung des Fahrgestells, bevor der LKW umstürzt. Meistens ereignen sich derartige Schäden beim Abladen. Die Kippvorrichtung ist dabei aufgeklappt, aufgrund des Gewichts der Last  oder der Bodenbeschaffenheit beginnt der LKW zu kippen. Daraus resultiert eine  Verwindung des Fahrgestells. In den aktuellen Kaskobedingungen der österreichischen Versicherer sind derartige Schäden nicht versichert!

Eine weitere Deckungslücke der Kaskoversicherung sind innere Betriebsschäden. Dies sind Schäden, die nicht darauf zurückzuführen sind, dass eine versicherte Gefahr von außen auf die versicherte Sache einwirkt. Derartige Schäden müssen nicht vorhersehbar und nicht auf Verschleiß zurückzuführen sein. Darunter fallen das Festgehen eines Zylinders im Motor infolge von Überhitzung aufgrund von zu geringem Ölstand oder auch ein Getriebeschaden wegen Überlastung. Aber auch Schäden am Hydrauliksystem gelten als nicht versichert.

In der nachstehenden Gegenüberstellung wollen wir die Unterschiede verdeutlichen:

  • In den Bedingungen von Kaskoversicherungen gilt das versicherte Fahrzeug gegen genau definierte Gefahren durch Beschädigung, Zerstörung und Verlust durch Naturgewalten, Brand oder Explosion, Diebstahl, Blitzschlag, Felssturz, Steinschlag etc. als versichert.
  • Aus der Übersicht sind die wesentlichen Deckungsunterschiede sehr deutlich erkennbar.

Darüber hinaus sind bei der Maschinenbruchversicherung die nachstehenden Erweiterungen mitversichert:

  • Neuwertentschädigung in den ersten 12 Monaten bei Neufahrzeugen
  • feste Zeitwertklausel 7,5% p.a. im Totalschaden
  • maximierter Abzug im Totalschaden (max. 70%)
  • Schäden an der Bereifung bis zu EUR 4.000,-
  • Eigenreparatur möglich bis EUR 60,- pro Stunde
  • Verschleißteile als Folge eines ersatzpflichtigen Schaden gelten als mitversichert
  • Bergekosten bis EUR 25.000,-
  • Aufräumungs- und Entsorgungskosten bis EUR 25.000,-
  • Rückholkosten bis EUR 0,95 pro km

Nun stellt sich die Frage, wie sich die Prämie einer Maschinenbruchversicherung zu einer Prämie der Kaskoversicherung unterscheidet. Vorweg sei festgehalten, dass sämtliche Versicherungen bei derartigen Quotierungen den Schadenverlauf eines Unternehmens betrachten. D.h. ist der Schadenverlauf des gesamten Fuhrparks gut, bekommt man für dasselbe Fahrzeug  wesentlich günstigere Prämien als bei schlechtem Schadenverlauf.

Eine Maschinenbruchversicherung für einen LKW mit Aufbau und Spezialanhänger bei einem Listenpreis von EUR 300.000,- kostet inkl. VersSteuer EUR 5.891,73. Unter der Annahme eines sehr guten Schadenverlaufs beträgt die Prämie für die Vollkasko EUR 5.880,83.In diesen Prämien ist die GAP-Deckung nicht enthalten.

Eine GAP-Deckung schließt bei einem Totalschaden (auch Diebstahl) eines Leasingfahrzeugs die Lücke zwischen dem Wiederbeschaffungswert, den die Kaskoversicherung bezahlt, und dem Restleasingwert, der für das geleaste Fahrzeug noch zu zahlen ist. Diese  Deckung wird für LKW von fast keinem Versicherer gezeichnet. Im Schadenfall führt dieser Umstand zu einem finanziellen Verlust des Unternehmens.

Für das oben angeführte Beispiel beträgt die Mehrprämie der GAP-Deckung ca. EUR 1.100,-.

So gesehen stellt die Maschinenbruchversicherung eine absolut empfehlenswerte Alternative zur Vollkaskoversicherung dar.

Sollten Sie Interesse an einem konkreten Offert oder auch an einem persönlichen Termin haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Tel. +43 662 425117
Bernhard Wiser DW 23
Stephan Zuckerstätter DW 14

Familienunternehmen GRAMILLER

seit bald 100 Jahren am österreichischen Markt erfolgreich

Mit einzigartiger Branchenerfahrung wurde GRAMILLER vom Handelshaus zum Marktführer und innovativen Lebensmitteltechnologie-Experten. „Das Credo unseres Erfolges baut auf Vertrauen und soliden Partnerschaften auf. Und auf die Bereitschaft zum ‚Anpacken’!“,  so Dr. Franz Gramiller. Ein etabliertes Partner-Netzwerk trägt wesentlich zum erfolgreichen Marktkurs der Firma GRAMILLER bei. Mit zwölf Generalvertretungen werden große Teile der Anforderungen der gesamten verarbeitenden Nahrungsmittel- und Pharmabranche abgedeckt. In der jüngsten Generation wird auf Basis dessen bereits als „Full-Service-Partner“ ein neues Selbstverständnis gelebt, das die vertraute Basis mit neuem Know-How und Innovation erweitert -stets mit den besten Marken und Anbietern in Verbindung. Mit dabei im Produkt- und Maschinenmix von GRAMILLER sind Namen von Top-Herstellern wie Krämer & Grebe, Wolfking, Koppens, Aquarius, Belam, GEA, K+G Wetter, Weber, Vemag, Fessmann, Holac, Baader, Bilwinco, Buhmann, Komet, Webomatic, Supervac, Pökomat, Eloma, Singer & Sohn, Colussi, Eloma, uvm.

Full-Service mit Herz und Verstand: GRAMILLER handelt nicht nur mit Maschinen und Zubehör, sondern bietet mit beratungskompetenten Außendienstmit-arbeitern und Technikern optimale Projektplanung. „Unsere Kunden profitieren von unserem Wissen und unserer Kompetenz – der Effekt bringt Effizienz und Nachhaltigkeit!“, meint Dr. Gramiller mit Stolz. Ein weiterer Erfolgsaspekt bei GRAMILLER: Nach dem Verkaufsabschluss ist erst der Beginn des gemeinsamen Projektes. Für den After Sales Bereich etablierte GRAMILLER eine engagierte Servicekultur mit Technikern in ganz Österreich und ein umfangreiches Ersatzteillager samt intelligenter Logistik. „Unsere Teamkompetenz garantiert unseren Kunden kurze Wartungs- und Reparaturzeiten. Ein entscheidender Vorteil um ‚besser abzuschneiden‘ – wie unser Firmenslogan verrät.“

Geschichte in Topform

Vom Maschinenhändler zum System- und Linienlieferanten für alle Nahrungsmittelbereiche.
KommR. Dr. Franz Gramiller liebt seinen Beruf und hat es sich zum Hobby gemacht, alte Fleischereimaschinen zu sammeln und diese liebevoll zu restaurieren. Im Laufe der Zeit ist dabei ein einzigartiges Museum der besonderen Art entstanden. Es erzählt die Geschichte des Fleischereigewerbes seit Beginn des Einsatzes von Maschinen.
Für Schulen, Exkursionen und Besichtigungen steht das GRAMILLER Maschinenmuseum gegen Voranmeldung während der Geschäftszeiten zur Verfügung.

FRANZ GRAMILLER & SOHN GMBH

Nahrungsmittel- und Verpackungstechnik

Dipl.-Ing.(FH) Gerhard Pockenauer-Gramiller
T: +43(0)662 / 875132-0
E-Mail: g.pockenauer@gramiller.at
Internet: www.gramiller.at

Kaskoversicherung

Deckungsumfang

In der Kaskoversicherung unterscheiden die Versicherungen zwischen der Teilkasko (auch Elementar- /oder  Parkschadenkasko genannt) und der Vollkasko.
Im Speziellen wollen wir uns der Vollkaskoversicherung (VK) widmen, weil  oft die Meinung vorliegt, dass in der  VK ohnehin alle Schäden gedeckt sind.

Die VK übernimmt Schäden, die durch eine Einwirkung von außen verursacht werden („Unfall“).

Wesentliche Merkmale dazu sind:

  • unmittelbar
  • von außen,
  • plötzlich
  • mechanische Gewalt

Neben den gewöhnlichen Ausschlüssen, wie Motorsport, strafbare Handlungen, Kriegsereignisse, Erdbeben etc. fallen auch Schäden, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des Fahrzeuges (Betriebsschäden) eintreten. Das heißt, Einwirkungen, denen das Fahrzeug üblicherweise ausgesetzt ist, sind ebenfalls nicht im Versicherungsschutz der VK enthalten. Beispiele dazu sind Bremsschäden, Ermüdungsbrüche, Rostschäden,  Abnützungsschäden, übliche Steinschlagschäden am Lack  und  Verwindungsschäden beim Lkw.

Letzteres ist ein besonders heikles Thema. Die Abgrenzung zwischen einem Betriebs- bzw. Verwindungsschaden  und einem Unfallschaden ist immer schwierig zu bewerten und zu beurteilen. Ein Lkw sinkt beim Kippvorgang ein und der Aufbau verwindet sich. Somit liegt ein Verwindungs- oder Betriebsschaden vor. Fällt der Lkw dabei um und tritt noch ein Sturzschaden ein, muss der Versicherer zwischen einem Unfall- und Betriebsschaden trennen und den Schaden durch den Aufprall übernehmen.  Die Bewertung und Kostenaufteilung stellt aber größte Schwierigkeiten für die Sachverständigen dar. Auch Schäden durch die Ladung selbst bei einer Vollbremsung  in einem  geschlossenen Aufbau und Anschlagen im Inneren sind als Betriebsschäden zu werten.

Grundsätzlich ist jedoch festzustellen, dass die anführten Umstände Sonderfälle darstellen und der Deckungsumfang der Vollkaskoversicherung die Ausschlüsse weit übersteigt.

Zwischenzeitlich bieten einige Versicherer  über Zusatzdeckungen auch Schutz für Betriebsschäden an.

Bei Interesse an der Zusatzdeckung und möglicher Notwendigkeit für Ihre Fahrzeuge ersuchen wir um Kontaktaufnahme mit unserer Kfz-Abteilung.

Herr Manfred Weber
T: +43 662 425117 DW 53